DAS PHANTOM 2024

DAS PHANTOM
2024

Eine Kampagne zwischen Mythos und Emotion

IRREN WÄRE UNMENSCHLICH.

Worin könnte man sich wohl angenehmer verlieren, als in lauen Sommernachtsträumen, in der anregenden Laune eines vielversprechenden Abends?

Und da vermag ihm kaum jemand zu entkommen, dem Phantom,  das plötzlich wieder auftaucht, von allen Seiten, so unerwartet wie doch erhofft – und ohne jegliche Irrungen:

Die beste Blaufränkisch-Cuvée des Jahrgangs 24.

Und da somit jeglicher Irrtum ausgeschlossen bleibt, ist es nur allzu menschlich, allen zuzurufen:
Irren Sie nicht länger umher, finden Sie jetzt Ihren Weg, Ihre Bestimmung und eine fast verlorengeglaubte Freude!

MAKING OF: DAS PHANTOM 2024

Verirrt, Verführt, Gefunden

Zwar erzählt jeder Jahrgang seine eigene Geschichte, doch 2024 fühlt sich anders an: leichter, verspielter, ein bisschen wie ein Traum und zwar ein Sommernachtstraum. Ein Jahr, das früh begonnen hat, mit reifen Trauben schon im August, geprägt von Dynamik und einer besonderen Lebendigkeit. Genau daraus entstand die neue Kampagne für Das Phantom – eine Inszenierung, die verführen soll.

Im Zentrum steht dabei ein Irrgarten, also ein Ort, an dem man sich verlieren kann und vielleicht findet sich dort dann genau das, was man nicht gesucht hat. Die Bildwelt greift dieses Gefühl auf: Eine Frau, unterwegs zwischen hohen Hecken, zwei Glaser in der Hand. Ihr Ziel scheint unklar, bis es sich zeigt – Das Phantom. Und es zeigt sich nicht nur einmal, sondern es scheint plötzlich überall zu sein. Es ist ein Spiel aus Orientierung und Verlockung.

Auch das Styling tragt diese Idee weiter: Designer Nicolas Dudek setzt mit „Le Jardin Fleuri“ auf eine opulente Tull-Explosion, ein Kleid wie ein blühender Traum im grünen Labyrinth. Es wirkt auf der einen Seite leicht, aber auch dramatisch und bewusst überzeichnet.

Die Kampagne lässt Raum für Interpretation und eigene Gedanken, während der Irrgarten zur Metapher wird. Denn auch Das Phantom 2024 ist vielschichtig und lebendig, mit Frucht und Tiefe, die sich in Nase und Gaumen entfalten.

Markus Kirnbauer bleibt dabei im Hintergrund, als Phantom präsent und doch verborgen. Diese Kampagne lädt dazu ein, ebenso wie Das Phantom 2024, seinen eigenen Weg zu finden.

Wie Das Phantom im Irrgarten zum Leben erwacht

Ein Gespräch mit Markus Kirnbauer, Karin Teigl alias Constantly K und Joachim Haslinger über die neue Kampagne.

Markus, wie entsteht so ein Kampagnengedanke überhaupt?
Markus Kirnbauer: Der Jahrgang 2024 war extrem früh dran. Wir haben teilweise schon im August gelesen, deswegen war das Schlagwort „ein Sommernachtstraum“. Diese Reife, diese Dynamik wollten wir emotional übersetzen.

Das Phantom taucht im Sujet an mehreren Stellen gleichzeitig auf – warum?
Markus: Das Phantom ist nie nur eine Figur. Es ist mehr ein Gefühl bzw. eine Idee. Deshalb ist es im Irrgarten überall, an jeder Ecke und an jeder Abzweigung. Man kann ihm eigentlich nicht entkommen, aber genau das will man auch gar nicht.

Karin, wie fühlt es sich an, Teil dieser Geschichte zu sein?
Karin Teigl: Sehr besonders. Ich arbeite schon seit Jahren mit den Kirnbauers zusammen, und das ist längst mehr als eine Kooperation, es ist mittlerweile eine Freundschaft geworden. Dieses Vertrauen spürt man auch beim Shooting.

Das Sujet spielt mit dem Motiv des Verirrens – wie gehst du persönlich damit um, wenn du dich „verirrst“?
Karin: Ich ziehe mich zurück, gehe offline, das hilft mir total. Also weg von dem Trubel, die Dinge hinterfragen und dann finde ich wieder zu mir zurück.

Was bedeutet für dich bewusster Genuss?
Karin: Wir befinden uns alle in einer schnelllebigen Zeit, wir sind nie im Moment. Bewusster Genuss ist für mich Zeit nehmen. Ohne Handy, aber dafür mit einem guten Glas Wein. Oder auch ohne Alkohol, einfach nur dasitzen, Gummibärli essen und in die Ferne schauen und den Moment bewusst genießen.

Wo trinkst du dein Glas Das Phantom am liebsten?
Karin: Im Sommer bei einer Grillerei mit einem guten Fleisch oder Fisch auf der Terrasse. Im Winter trinke ich ihn tatsachlich auch gekühlt, das habe ich gelernt von den Kirnbauers. Am liebsten dann vor dem Kamin bei laufendem Fernseher, gechillt – das lieb ich!

Joachim, wie viel Vorbereitung steckt hinter so einem Shooting?
Joachim Haslinger: Sehr viel. Wir haben mehrere Irrgärten in und rund um Wien besichtigt, bis wir die richtige Location gefunden haben. Meine Frau organisiert viel im Hintergrund, von Genehmigungen bis zu Ablaufen. Das ist wochenlange Vorarbeit.

Und am Shootingtag selbst?
Joachim: Der ist komplett durchgetaktet. Wir hatten etwa acht Stunden Zeit, zuerst für eine Editorial-Strecke, danach für das eigentliche Kampagnenbild. Das war heuer eine echte Herausforderung.

Was war fotografisch die größte Schwierigkeit?
Joachim: Ein Irrgarten funktioniert visuell erst aus einer gewissen Höhe. Das heißt, Perspektive ist alles. Gleichzeitig musst du Emotion transportieren. Diese Kombination war anspruchsvoll.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Karin vor der Kamera?
Joachim: Karin bringt unglaublich viel Energie mit und versteht sofort, worum es geht – sowohl visuell als auch emotional. Dadurch entstehen viele gute Bilder, sodass wir am Ende mehrere hundert Aufnahmen hatten, von denen sehr viele wirklich grandios sind.

Markus, wie ist es für dich, einmal im Jahr die Rollen zu Wechseln – vom Winzer zum Model?
Markus: Normalerweise spielt der Wein ja die Hauptrolle bei uns – ich dränge mich nicht gerne in den Vordergrund. Das Sujet heuer spielt mir aber insoferne in die Hände, weil ich hier immer im Hintergrund agiere. (lacht)

 Was macht Das Phantom 2024 aus?
Markus: Es ist eine Fruchtexplosion, sehr lebendig und mit viel Potenzial. Gleichzeitig ist Das Phantom jedes Jahr eine neue Geschichte mit einem eigenen Iconic Word. Es ist unsere Visitenkarte – und damit auch unsere größte Verantwortung. Jedes Jahr eine Top-Vermahlung der verschiedenen Cuvée-Partner zu finden, ist sowohl eine Genugtuung als auch eine Herausforderung.

Warum ist diese Kampagne so wichtig für euch?
Markus: Weil sie genau das transportiert, was wir sind. Wir machen nämlich nicht nur Wein, sondern wir kreieren auch Emotion, Erlebnisse und leben ein bisschen Crazyness. (lacht)

Ausbau und Herkunft

Das Blaufränkisch-dominierte Flaggschiff – ergänzt durch Cabernet, Merlot und Syrah – zeigt sich in dichtem Granatrot. Die gute Viskosität wird durch enge, langsam tränende Schlieren unterstrichen und deutet bereits auf Konzentration und Struktur hin. 18 Monate in französischen Barriques verleihen dem Wein zusätzliche Tiefe, Komplexität und fein eingebundene Holznoten.

Verkostungsnotiz

In der Nase entfaltet sich ein vielschichtiges Aromenspiel: Amarena-Kirsche trifft auf kühle Minze und die feine Herbe von Vogelbeere. Hochreife Cranberries und Brombeeren sorgen für saftige Fruchtfülle. Erdige Nuancen vom Merlot induziert, ergeben mit Pekan-Nuss und dunkler Schokolade eine warme, tiefgründige Dimension.

Am Gaumen präsentiert sich der Wein fruchtbetont und präzise, klar von Kirsche dominiert. Eine feine Salzigkeit und würzige, fast orientalisch anmutende Noten verleihen ihm zusätzliche Spannung. Das Zusammenspiel aus Frucht, Würze und Säure wirkt harmonisch und balanciert. Im lang anhaltenden Finish zeigt sich ein vielversprechendes Tanninpotenzial, das dem Wein Struktur und Zukunft verleiht.

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